Philosophie des Heilens
Geistiges Heilen Stephan Klaus
Es gibt Dinge, die sich mit dem Verstand nicht erfassen lassen. Trotzdem existieren sie. So ist es  auch beim Heilen welches ohne Medikamente, Eingriffe oder manipulative Techniken auskommt.

Auffällig ist, dass wir aber gerade hier so viele Erklärungskonzepte vorfinden. Engel, jenseitige Ärzte, Ahnengeister, Krafttiere, höhere Energien, Quantenenergie, magnetopathische Kraft, Chi, Aura, himmlische Heilige oder Gott und mehr werden als Ursache hinter Heilungen genannt.

Manchmal soll es einfach "nur" Touch for Healing, also Berühung sein oder eben "bloss" Placebo sein. Es gibt noch viele weitere Überzeugungen zu diesen Dingen, die unsichtbar sind, weil der Mensch nun einmal mit dem Verstand begreifen will und erkennen will. Selbst wo er es nicht kann.

Überzeugen können zu Gefängnissen werden. Es ist immer eine Frage des Bewusstseins wie man die Dinge des Lebens wahrnimmt und was man aus ihnen macht.

Das Heilen lässt sich genau so wenig wie das Leben ursächlich und somit rational erklären. War das Huhn zuerst oder das Ei? Und dies ist nur eine Frage und erst noch zur Biologie und ihrer Evolution. Wie irrational und doch komplex verhält es sich erst mit der Seele!

Was ich für mich Gewissheiten sind und worauf meine Arbeit gründet:

Wir sind keine materiellen Wesen, die hier sind um spirituelle Erfahrungen zu machen. Wir sind spirituelle Wesen, die hier hier sind um eine physische Erfahrung zu machen, wie de Chardin es so ausdrückte. Wer nie eine bewusste ausserkörperliche Erfahrung hatte, dem kann man nicht erklären wieso man danach keinen Zweifel mehr an der Unsterblichkeit des Seins hat. Spirituelle Erfahrungen müssen erlebt werden damit sie zu Gewissheiten werden. Glauben ist gut, Gewissheit ist besser. Auch wenn wir diese Tatsache gerne verdrängen, wir sind hier alle unbestreitbar auf der Durchreise. Und wir leben dabei immer das äussere Leben welches in einem Zusammenhang mit unserem Innern steht und damit zu unserem spirituellen Entwicklungsprozess. Die Intelligenz des Seins schafft immer diejenigen Lernprozesse welche unsere innere Heilung zum Ziel haben. Auch wenn sie den Weg über den kranken Körper gehen, die Seele kreiert immer die Situationen, die uns wachsen lassen.

Krankheit ist immer auch ein spiritueller Weg und Heilung ist sehr viel mehr als körperliche Wiederherstellung. Niemand geht gleich in eine Krankheit wie er heraus kommt, niemand ist unverändert nach einem Unfall oder einem schmerzhaften Verlust. 

Ich "mache" keine eigentliche Behandlung wenn ich arbeite, denn es geschieht durch mich und nicht von mir. Ich mag über Kraft verfügen aber die eigentliche Quelle der Ursache bin nicht ich. Niemand heilt ausser der Natur, man kann ihr jedoch dafür den Weg ebnen. Denn es sind nie einfach wir, die heilen, es ist immer auch der Geheilte der Anteil hat und eben diese dritte Kraft. Wir konstellieren, wir öffnen Zugänge. Diesem heilenden Dritten, diesem  "ES" einen Namen zu gegen war mir persönlich nie wichtig. Ich nahm es seit Kindheit als natürlich wahr, dass hinter der Bühne des Lebens das Wesentliche lag, ohne dessen Existenz hier nichts wäre. Namen und Formen sind etwas für diese Welt hier. Die Kraft des Lebens ist natürlicher als diejenigen, die sie verstehen wollen. Entscheidend bei spirituellen Dingen ist nicht, in welche Form man sie zu bringen versucht sondern wie man ihnen begegnet und was sie bewirken. Selbst wenn die meisten Menschen keine bewusste Wahrnehmung dafür haben, so spüren doch instinktiv, dass da noch etwas mehr sein muss als die Oberfläche.

Dieses etwas ist unendlich viel mehr als nur etwas.